Am Mittwoch, dem 17.05.2006 hat der AS
[?] wieder
getagt:
- Fragestunde
- Umfang der Zulassungsordnung WS 2006/2007
- Einrichtung des weiterbildenden Masters "Politik und deutsche Nachkriegsgeschichte" / Zulassungsordnung
- Änderung der Zulassungsordung für den Master "Schulentwicklung und Qualitätssicherung"
- Zulassungsordnung für Master "Osteuropastudien"
- Änderung der Zulassungsordnung für Master "Net Economy"
- neue Benutzerordnung für das Selbstlernzentrum der ZE Sprachenzentrum
Fragestunde
Stichwort RFID
Ich war die ersten Minuten leider noch anderweitig beschäftigt und habe daher nur soviel mitbekommen, daß man konkretes noch nicht sagen wollte. Ein eigener Besprechungspunkt zu diesem Thema wurde mit (professoraler) Mehrheit 7:10:0 leider abgelehnt, obwohl ja
genügend Fragen
offen stehen.
Umfang der Zulassungsordnung WS 2006/2007
Es ging diesmal nur darum, welche Studiengänge einen NC bekommen; noch nicht aber, wieviele Plätze es geben wird: geplant ist wie seit langem in
allen Studiengängen die Zulassung zu beschränken ("flächendeckender NC") - die genauen Zahlen sollen noch nicht beschlossen werden, hier sollen die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe aus Senatsverwaltung, TU, HU und FU abgewartet werden, die über die Auswirkungen der neuen Bachelor- und Masterstruktur auf die Anzahl der Studienplätze in Berlin diskutieren. Warum eigentlich mal wieder eine "Arbeitsgruppe"? Ich hielte das ja für ein Thema für die KfL
[?] 
Fest steht wohl nur, daß die Studienplatzkapazität sinken wird.
Zudem wurde in einigen auslaufenden Alt-Studiengängen ein vollständiger Aufnahmestop auch in höheren Fachsemestern beschlossen:
Geographie, Grundschulpädagogik
Studentische Anträge, zumindest die Fächer, wo in der Vergangenheit regelmäßig Plätze leer geblieben sind, vom NC auszunehmen, oder wenigstens im Hauptstudium weniger rigoros zu verfahren, fanden keine Mehrheit.
Einrichtung des weiterbildenden Masters "Politik und deutsche Nachkriegsgeschichte" / Zulassungsordnung
Der Master richtet sich an weiterbildungswillige Lehrer und kostet 500 EUR / Semester. Als Teilzeitstudium ist er auf drei Semester ausgelegt und findet nur in Wochenendseminaren statt - die Klausur zum vorherigen Modul gibt es dann jeweils zu Beginn des nächsten.
Pro Modul ein Wochenende - das bedeutet, drei unglücklich plazierte Tage krank und man hat das Modul nicht besucht: Der Fachbereich wurde daher aufgefordert, über geeignete Ersatzleistungen bei Fehlzeiten nachzudenken.
Änderung der Zulassungsordung für den Master "Schulentwicklung und Qualitätssicherung"
Findet nun doch nicht mehr ab Sommersemester statt, sondern erst im Winter. Bewerbungsfrist: 31. Juli.
Zulassungsordnung für Master "Osteuropastudien"
Entsprechend der letzten
KfL-Sitzung wurde das Thema Auswahlgespräch angesprochen.
Unser Problem: Normalerweise sind Auswahlgespräche - wenn sie denn Bestandteil einer Zulassungsordnung sind - immer verpflichtend für
alle Bewerber (oder zumindestens steht der Auswahlkommission nur die Enscheidung offen "alle oder keiner") - mit der einzigen Ausnahme: Wenn es zuviele (etwa über 50) grundsätzlich geeignete Bewerber gibt, dann kann eine erste Vorselektierung anhand der schriftlichen Einreichungen vorgenommen werden.
Beim MA Osteuropastudien hingegen wird es völlig ins Ermessen der Auswahlkommission gestellt, wer, warum zu einem Gespräch geladen wird und wer nicht. Angesichts des Fehlens jeglicher Hinweise in der Ordnung selber, welchen Zielen ein eventuelles Gespräch dienen soll, muß man eigentlich sogar von "völligem Belieben" reden.
Es wurde zwar in der Sitzung dann erläutert, daß die Gespräche dann und zu dem Zwecke eingesetzt werden sollen, wenn es Zweifel oder anderweitige Nachfragen zu den schriftlichen Unterlagen gäbe. Andererseits wolle man dies insbesondere bei den in großem Maße erwarteten ausländischen Bewerbern nicht zur Regel machen.
Eine solche mündliche Bekundung in der Sitzung reicht allerdings meineserachtens nicht aus, um rechtlich sicher die Ziele zu definieren, an denen sich das Ermessen ausrichten soll.
Als Kompromiß wurde schließlich ausgehandelt, daß der Fachbereich verbindliche Richtlinien zu dieser Frage erarbeiten soll, so daß ein einheitliches und an Regeln gebundenes Ausüben des Ermessens möglich werde.
Gleichzeitig wurde aus anderen Fächern aus deren Erfahrung heraus angeregt, zum Zwecke der Gespräche nicht nur auf "face-to-face" vor Ort zu setzen, sondern auch Video- oder notfalls reine Audio-Telefonie in Betracht zu ziehen.
Änderung der Zulassungsordnung für Master "Net Economy"
Nunmehr werden zu diesem Studiengang auch Absolventen von Fachhochschulen zugelassen, gemäß der Beschlußlage der Kultusministerkonferenz. Zudem wurden Änderungen im Bereich des Nachweises der Sprachanforderungen und des Praxisnachweises vorgenommen.
neue Benutzerordnung für das Selbstlernzentrum der ZE Sprachenzentrum
Nachdem die Benutzerordnung im letzten Jahr zur weiteren Beratung in die KfL verwiesen wurde, wo es zu einer sehr konstruktiven Diskussion mit Vertretern der ZE und dadurch zu einer guten Neu-Vorlage kam, ist diese nun im AS
[?] beschlossen worden.
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