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Freitag, 28. April 2006"Umgekehrter Generationenvertrag" - Eine Alternative zu Studiengebühren?Trackbacks
Fremdgesteuerte Unis
Und wieder etwa "interessantes" gefunden: Die Westdeutsche Zeitung berichtet unter der Überschrift "Heine-Uni lehnt neues Gesetz ab" Nach Plänen der Landesregierung könnten künftig Vertreter der Wirtschaft an der Uni das Sagen haben - Gremien protes
Weblog: DEFO-Blog - Demokratisches Forum an der FU e.V.
Aufgenommen: Apr 28, 15:51 Kommentare
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Ach ja, das letzte soll durchaus nicht nur eine rhetorische Frage sein!
Also liebe Leser: Ran an die Tastatur! Eure Meinung ist gefragt!
Die WHU (Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmsführung, wenn ich mich an meine Schulzeiten recht erinnere) liegt in Vallendar bei Koblenz.
Was "Bildung ist eine Resource - gerade auch für ein Land wie Deutschland - das sich die Gesellschaft leisten sollte; sie bekommt dafür ja auch einiges zurück" betrifft: das kann man m.E. so allgemein nicht stehenlassen. Ob und was die Gesellschaft zurückbekommt hängt nämlich u.a. davon ab, welches Ziel der sich Bildende damit verfolgt (wenn es ihm um die bloße Befriedigung eigenen Bildungsinteresses im Sinne der Selbstverwirklichung geht, hat weder die Wissenschaft noch die Gesellschaft etwas davon) und wie ernsthaft die Bildung oder Ausbildung betrieben wird. Wenn jemand aus Interesse an der Kunst Kunstgeschichte studiert (vielleicht auch nach Ende der beruflichen Tätigkeit), dann hat die Gesellschaft davon nicht notwendig mehr als von ausgiebigen Museumsbesuchen des Betreffenden, und wenn jemand 16 Semester lang eingeschrieben ist, ohne wesentlich mehr als breite "wirtschaftliche" (im Sinne der ortsanssäsigen Gastronomie) Kenntnisse zu erlangen, dann ist der gesellschaftliche Nutzen auch sehr fraglich. Wenn man (universitäre) Bildung primär - oder auch - deshalb fördert, weil man sich dadurch im Umkehrschluß Gegenleistungen der Geförderten erhofft, dann sollte, ja muß man diese Förderung an entsprechende Bedingungen knüpfen. |
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