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Montag, 9. Januar 2006StuPa: Ein demokratisches PossenspielTrackbacks
zweimal Kritik am AStA
Kleine AStA-Webschau: Fichtenberg: Der AStA will nicht auf den FU-Meta-Blog ascetonym: Protest gg. Studiengebühren - Fans der Selektion im Ausbildungswesen mögen deren Folgen nichtIm ersten Artikel geht es um die und daß das AStA-Blog dort nicht er
Weblog: DEFO-Blog - Demokratisches Forum an der FU e.V.
Aufgenommen: Aug 09, 21:40 Kommentare
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Kluge Bundesländer habe keine verfasste Studierendenschaft und damit auch kein Problem mit Missbrauch der Position des AStA und Veruntreuung studentischer Gelder. Die seltenen Ausnahmefälle, in denen auch mittelfristig weder das eine noch das andere vorkommt, wären mir als Student den Ärger nicht wert.
Das sehe ich ehrlich gesagt anders - allerdings müssen gewisse - notfalls gesetzliche - Rahmenbedingungen geschaffen sein: Etwa gibt es eine Reihe von Verfaßten Studierendenschaften, in denen etwa in der Satzung festgelegt ist, daß 1/3 bis 1/2 der Gelder an die dezentrale Arbeit (also die Fachschaftsräte) gehen - oder wo die Arbeit und Kompetenz der Ausschüsse wird klar und sachgerecht geregelt wird und Mitglieder des AStA nicht gleich mit im Haushaltsausschuß sitzen dürfen. etc. pp.
Ein gutes Beispiel scheint mir übrigens ganz in der Nähe der FU zu liegen, die Uni Potsdam! Meine Meinung: Eine gut funktionierende Studierendenschaft kann einiges bewirken, mit den eigenen, unabhängig vom Belieben des Präsidiums zur Verfügung stehenden Geldern viel Gutes machen und die studentischen Interessen besser vertreten als alle Modelle mit "AStA = die paar gewählten Studis im Senat" oder so. Es ist nur so wie überall: Geld und Macht bietet die Möglichkeit zum Mißbrauch, soweit nichts neues - was aber anders ist als auf anderen Gebieten: Es gibt keine anständige Kontrolle, die auch diesen Namen verdient! Ein Kommilitone sagte mal recht treffend: "Sie [die Gesetzgeber] haben uns die Verfaßte Studierendenschaft vor die Füße gesetzt, uns aber dann damit alleingelassen." Neben gesetzlichen Regelungen gibt es natürlich auch noch andere Mittel: Rechtswidrige Beschlüsse, Satzungsänderungen etc. könnten aufgehoben werden - Haushalte, bei denen am Ende sinngemäß steht "alles vorher gesagte ist reine Augenwischerei, wir können die Ausgaben beliebig verschieben, wie es uns paßt" müßten nicht genehmigt werden - und notfalls (etwa bei einem Haushaltsausschuß, der nicht wie ein echter Ausschuß besetzt wird) könnte auch rechtsaufsichtlich vom Präsidium oder dem politischen Senat eine Ersatzvornahme passieren. Könnte ... |
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