Der erneute BVG-Streik konnte ja nun doch noch
abgewendet oder zumindestens verschoben werden. Erfreulich, sind doch gerade auch unsere nicht-motorisierten FUler auf die BVG angewiesen, allem voran auf die U3. Ohnehin ist diese momentan wegen der normalen U-Bahn-Sperrung "Fehrbelliner Platz - Breitenbachplatz" schon nicht berauschend, während des letzten Streiks ist aber die U3 in den Notfall-U-Bahn-Busverkehr nicht einbezogen worden, was natürlich eine mittlere Katastrophe gewesen ist.
Und das ganze, obwohl die U3 ab dem S-Bahn-Ring für uns FUler wirklich eine wichtige Anbindung ist und wir der BVG ja immerhin eine größere und für sie schön kalkulierbare Summe allsemesterlich überweisen ... oder vielleicht haben wir ja gerade deswegen keine gute Verhandlungsposition?
Aber wie gesagt, fürs erste ist das Geschichte.
Dennoch ist ein Notfallplan von FU und BVG durchgesickert: Für den Fall neuer Streiks hatte die FU mit der BVG einen FU-Notfallplan erarbeitet: Es hätte einen Busersatzverkehr auf der U3 gegeben, und zwar sogar im 14-Minuten-Takt!
Einziger Haken: Die BVG wollte zwar 14 Busse zur Verfügung stellen, aber um die Fahrer hätte sich die FU kümmern müssen! Bekanntermaßen gehört das Taxi-Fahren ja zu den klassischen akademischen Berufsfeldern, aber Bus-Fahren? Ob sich da genügend Studierende hätten finden lassen? Naja, alternativ hätte unser AStA
[?] ja auch einen Teil der halben Million Euro aufwenden können, die ihm pro Jahr zur Verfügung stehen? Wäre ja mal eine sinnvolle Verwendung für unsere Studi-Beiträge gewesen.
Kaum daß dies bekannt wurde, meldeten sich aber auch Kritiker zu Wort: A. Scherz von der Autonomen LIRPA-Liste sagte, so ein Streikbrechen wäre ein beispielloser Akt der Unsolidarität von seiten der Studierenden gewesen. Hm ...
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